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Hans Benesch

"Bildgedanken"

Vernissage Freitag, den 10.10.2014, 19.30 Uhr

Einführung Stefan Tolksdorf M.A.

10.10. - 23.11.2014


Der Künstler Hans Benesch bedient sich seit dem Beginn seiner künstlerischen Arbeit der Fotografie als eigenständiger Bildsprache, er nennt es Bildgedanken,  aber auch als Ersatz für das Skizzenbuch, er nennt dies Fotoskizzen und als Material für seine Collagen zusammen mit Gemaltem, Gedrucktem oder Gezeichnetem. Gerade bei den Collagen durchbricht er zwangsläufig die gewohnten Grenzen zwischen Fotografie und Malerei. So lehnt er den rein ästhetischen Anspruch an die fotografische Oberfläche zugunsten einer gesamtbildnerischen Aussage ab. Dies führt dazu, dass er das fotografische Bild nicht nur teilweise übermalt, sondern auch physisch zerlegt bis hin zur fast völligen Zerstörung des ursprünglichen Bildes. Licht und Schatten, grafische Strukturen wie Linien, Muster, Texturen usw., Oberfläche, aber auch Gefühle wie Vertrautheit, Zugehörigkeit, Ablehnung, Ängstlichkeit werden vom Künstler „gesammelt“. Dabei entstehen eigenständige Kunstwerke, die einen Teil seines gesamtkünstlerischen Prozesses reflektieren.



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Manfred Matzke

"Rheinauen"

Schwarzweiss Fotografie

28.11. - 21.12.2014



Vor gar nicht allzu langer Zeit waren die  Gebiete rechts und links des Oberrheines noch eine wilde, ungezähmte Flussauenlandschaft. Seit der Rheinbegradigung hat sich dieses Bild gravierend verändert. Nur wenige Winkel, inmitten fortschreitender Zivilisation, erinnern an die einstige Urwüchsigkeit; sie aufzuspüren und für immer im Lichtbild aufzubewahren war das Anliegen des Autors. Hierbei wurde bewusst das Medium Schwarzweiss Fotografie als Gestaltungsmittel gewählt. Die Fotografien sind in der Zeit von 1958 bis 2012 am südlichen Oberrhein entstanden. Viele Motive sind nicht mehr vorhanden!
Herausgabe der Bildbände: „Rheinauen, Relikte einer Landschaft“ und „Rheinauen, Im Reich der Silberweiden“.




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michaelkohnen, timmgutmann, klausgrundmann

"HAUPTSACHEROT"

Frühjahr 2015

Das Thema „HauptsacheRot“ ist eine Kooperation von drei Künstlern, die sich mit dem Thema „Zeit“ auseinandersetzen. Mit unseren Erinnerungen und Visionen leben wir in der Gegenwart, die wir kaum noch wahrnehmen. Unsere Erfahrungen, Werte und Ängste kollidieren mit unseren Hoffnungen und überlagern unsere Wahrnehmung für die Gegenwart.

Die Farbe ROT verbindet die Zeitebenen als Farbe des Lebens, der Veränderung aber auch des Untergangs.

Die Installation findet an drei Orten statt.

In Ebringen im badischen kunstforum wird eine Installation in Form einer Wohneinrichtung zu sehen sein. Die Vergangenheit als unser Reservoir für gute und schlechte Erinnerungen und als Pool für unser Sicherheitsdenken und unsere Erwartungshaltung wird in Frage gestellt.

Was verbirgt eigentlich die wohlgeordnete Fassade unserer Wohnung?

Auf einem öffentlichen Platz in Freiburg werden Aktionen stattfinden, die zum Ziel haben, Gegenwart aktiv zu gestalten und bewusst zu erleben.

Auf der dritten Ebene wird das Thema  Zukunft im Internet im Mittelpunkt stehen.

ROT verbindet alle drei Aktionsebenen miteinander.

Ein guter Plan ist immer offen für Veränderungen.


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